2x JA zu sicheren Renten

«Allianz der Vernunft» will Renten sichern

 Ein breites Bündnis aus Gewerkschaften, Parteien,Wirtschafts- und Berufsverbänden hat sich zum Luzerner Komitee «2x JA zu sicheren Renten» zusammen geschlossen und kämpft für ein doppeltes Ja zur Rentenreform am 24. September. «Vom Kompromiss profitieren alle Generationen: Bestehende Renten werden gesichert, künftige Rentnerinnen und Rentner erhalten mehr AHV und die Umverteilung von Jung zu Alt bei den Pensionskassen wird gestoppt», betont CVP-Nationalrätin Ida Glanzmann-Hunkeler. Auf Oskar Mathis, Sozialvorsteher von Horw und Verantwortlicher für Soziales beim Verband für Gemeinden Luzern begrüsst die Stärkung der 1. Säule. «Die AHV ist für viele Menschen die wichtigste Einkommensquelle im Alter. Mit der Rentenreform verhindern wir Altersarmut», so Mathis.

 

Nach mehreren gescheiterten Anläufen liegt nun endlich eine mehrheitsfähige Vorlage vor, welche das Rentenniveau in der 1. und 2. Säule nicht nur senken sondern halten will. Mit aktuell 30 Organisationen setzt sich in Luzern eine «Allianz der Vernunft» für ein doppeltes Ja ein. Die Breite des Komitees beweist, dass breite Bevölkerungskreise von der Rentenreform profitieren. So z.B. die Landwirte: «Für uns Bauern ist der 24. September ein doppelt wichtiger Tag. Neben der Abstimmung zur Ernährungssicherheit können wir auch unsere Renten sichern», freut sich Regula Bucheli-Brunner, Vizepräsidentin des Luzerner Bäuerinnen- und Bauernverbands. Auch Personalverbände und Gewerkschaften kämpfen an vorderster Front für die Reform. «Der erleichterte Zugang zur 2. Säule für Frauen und dass ältere Arbeitslose nicht mehr aus der Pensionskasse ausgeschlossen werden, sind zwei wichtige sozialpolitische Errungenschaften», betont Marcel Budmiger, Geschäftsleiter des Luzerner Gewerkschaftsbundes.

 

Das Luzerner Komitee «2x JA zu sicheren Renten» ist zuversichtlich, mit ihren Stand- und Verteilaktionen, Plakaten, Inseraten und im direkten Gespräch die Luzernerinnen und Luzerner von einem doppelten Ja zur Rentenreform überzeugen zu können.

 

Folgende Persönlichkeiten engagieren sich im Co-Präsidium des Komitees:

 

Prisca Birrer-Heimo, Nationalrätin SP, Hannes Blatter, Dozent Hochschule Luzern - Wirtschaft & Geschäftsführer Luzerner Forum für Sozialversicherungen und Soziale Sicherheit, Louis Schelbert, Nationalrat Grüne, Ida Glanzmann-Hunkeler, Nationalrätin CVP, Andrea Gmür, Nationalrätin CVP, Konrad Graber, Ständerat Luzern, Pirmin Jung, Unternehmer, Jakob Lütolf, Präsident Bäuerinnen- und Bauernverband Kt. Luzern, Oskar Mathis, Sozialvorsteher, Leiter Bereich Soziales VLG, Daniela Merkel, Präsidentin schweizerischer katholischer Frauenbund Luzern, Leo Müller, Nationalrat CVP, Beat Schürmann, Geschäftsleiter Kaufmännischer Verband Luzern, Martin Wyss, Präsident Luzerner Gewerkschaftsbund.

Bis heute sind folgende Organisationen Mitglied im Luzerner Komitee «Ja zu sicheren Renten»:

 

Bäuerinnen- und Bauernverband Kanton Luzern, BDP Kanton Luzern, CVP Kanton Luzern, CVP Frauen Kanton Luzern, CVP 60+ Kanton Luzern, EVP Kanton Luzern, JCVP Kanton Luzern, JGLP Kanton Luzern, Kaufmännischer Verband Luzern, GLP Kanton Luzern, Grüne Kanton Luzern, Landwirtschaftskommission CVP Kanton Luzern, Luzerner Gewerkschaftsbund (mit Avenir Social, kapers, SBKV, SBPV, SEV, SMPV, SMV, Syndikat Schweizerischer Medienschaffender), Luzerner Lehrerinnen- und Lehrerverband, Luzerner Staatspersonalverband, Schweizerischer katholischer Frauenbund Luzern, SP Kanton Luzern, SP 60+ Kanton Luzern, Sany Luzern, Syndicom Luzern, VPOD Luzern, Unia Region Zentralschweiz. Weitere folgen.

«Allianz der Vernunft» will Renten sichern

Ja zu Energievorlagen - Nein zur Bevormundungs-Inititative

Gewerkschaftsbund-SZ zur Mai-Abstimmung:

Der Gewerkschaftsbund, die Dachorganisation der Arbeitnehmer-Organisationen im Kanton Schwyz, spricht sich für beide Energievorlagen aus, nicht zuletzt hinsichtlich des Arbeitsplatz-Arguments. Hingegen lehnt er die Bevormundungs-Initiative ab, welche die KESB schwächen würde.

 

(GB-SZ/ok) Es macht Sinn, die eigenen erneuerbaren Energie-Quellen zu nutzen. Nicht nur aus Sicht des Umweltschutzes. Und nicht nur, weil so die Abhängigkeit vom Ausland verringert wird. Dank der Förderung der eigenen Energieproduktion werden nämlich Arbeitsplätze im Inland geschaffen, sowohl auf dem Bau, beim Gewerbe, als auch im Planungs- und Forschungsbereich. Der Schwyzer Gewerkschaftsbund hält die für jeden Haushalt anfallenden Strommehrkosten von rund 40 Franken Fördergelder für vertretbar. Er unterstützt deshalb die Energiestrategie 2050 und damit das eidgenössische Energiegesetz (EnG).

 

Ja zum "PlusEnergie-Haus für den Kanton Schwyz"

Die kantonale PlusEnergiehaus-Initiative verlangt, dass neue Häuser im Kanton Schwyz in diesem fortschrittlichen Bau-Standard erstellt werden müssen. Zudem soll die Sanierung alter Häuser angereizt werden. Auch hier gilt: Eine moderne Bauweise, welche neue Techniken nutzt und die kluge Sanierung von Altbauten schaffen Arbeitsplätze. Ein Argument, das für den Pendler-Kanton Schwyz von Bedeutung ist. Aber auch MieterInnen sollten interessiert daran sein, dass künftig mit nachhaltigen Energien aus Wasser, Sonne und Holz geheizt wird.

 

Nein zur kantonalen Bevormundungs-Initiative

Das alte Vormundschaftsrecht stammt aus dem Jahr 1912. Keine Frage, dass gerade aus Sicht von einfache Leuten, die sich keinen Anwalt leisten können, eine Erneuerung nötig gewesen ist: Nämlich die Schaffung der gemeinde-unabhängigen und professionellen Kinder- und Erwachsenenschutz Behörde (KESB). Rechtsgerichtete Sparfanatiker und Nostalgiker wollen nun im Kanton Schwyz das Rad zurückdrehen und wieder zu einem Hobby-Vormundschaftswesen zurückkehren, das aber (wie früher) die Gemeinden überfordern würde. Deshalb nein zur Schwyzer Bevormundungs-Initiative!

 

Schwyzer Gewerkschaftsbund

Rückblick auf den Januar 2017

   
        

                USR III: Im Foto-Finish zählt jede Stimme

                JA zur erleichterten Einbürgerung

                Nationalbank: Zwei Jahre unverantwortliche Politik sind genug!

                Unia kann hohe Mitgliederzahl halten

               Oltener Tagung 2017: Digitalisierung und gewerkschaftliche Forderunge 

               Unia-Delegierte gegen Verschlechterung des Arbeitsgesetzes

               Umfrage: Stress am Arbeitsplatz ist ein Problem 

               Bauhauptgewerbe: Verhandlungsergebnis beim LMV und Parifonds 

               GAV für den Gartenbau in Schaffhausen in Sicht

               Movendo: Wissen für Vertrauensleute

 

Kampagnen / Transversales

https://gallery.mailchimp.com/647db55d72613e12b978da16f/images/2fd60581-85d7-429f-a270-80bec1c189e5.png USR III: Im Foto-Finish zählt jede Stimme!

Die Umfragen zur Unternehmenssteuerreform II deuten auf ein Kopf-an-Kopf-Rennen hin. Auch aus dem bürgerlichen Lager gibt es immer mehr Stimmen, die vor den schädlichen Auswirkungen der Reform warnen. Wir können diese wichtige Abstimmung gewinnen. Dafür braucht es den Einsatz von uns allen. Überzeuge deine Familie, Nachbarn und Freund/innen, Nein zu stimmen.

> Botschaft von Unia-Präsidentin Vania Alleva zur Abstimmung

> Dossier «USR III» auf der Unia-Webseite

 

JA zur erleichterten Einbürgerung
Die erleichterte Einbürgerung für die 3. Generation ist selbstverständlich. Sie betrifft Kinder und Jugendliche, die schon lange bei uns leben und deren Grosseltern schon in die Schweiz eingewandert sind. Für die Unia als grösste Migrant/innen-Organisation der Schweiz ist es höchste Zeit, dass sie endlich die vollen Rechte erhalten und aktiv mitgestalten können.

> Mehr Infos auf der Unia-Webseite

 

Nationalbank: Zwei Jahre unverantwortliche Politik sind genug!

Vor zwei Jahren hat die Nationalbank (SNB) den Euro-Mindestkurs aufgehoben. Das hat seither Zehntausende Arbeitsplätze gekostet. Betroffen sind vor allem die Maschinen-, Elektro- und Metallindustrie, aber auch Detailhandel und Tourismus. Die Unia fordert von der SNB endlich eine Währungspolitik im Interesse der Gesamtwirtschaft!

Gewerkschaftliche Kundgebung vor der Nationalbank> Mehr Infos auf der Unia-Webseite

 

Grosse Gruppe von Unia-Mitgliedern stehen bereit für eine Aktion mit Schildern Unia kann hohe Mitgliederzahl konsolidieren

Ende 2016 zählte die Unia 201‘170 Mitglieder. Es ist gelungen, den hohen Stand von über 200‘000 Eingeschriebenen zu konsolidieren. Seit 2011 ist die Unia kontinuierlich gewachsen. Den stärksten Zuwachs verzeichnete sie 2016 im Dienstleistungssektor, der heute mit rund 55‘000 Mitgliedern der grösste Sektor der Unia ist.

> Mehr Infos auf der Unia-Webseite

 

Foto: Thierry Porchet Oltener Tagung 2017: Digitalisierung und gewerkschaftliche Forderungen

Im Zentrum der diesjährigen Oltener Tagung für Vertrauensleute stehen die Veränderungen in unseren Branchen sowie die Handlungsempfehlungen des Arbeitssoziologen Martin Kuhlmann, der für Unia ein Grundlagenpapier zu den Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt erarbeitet hat. Damit wir das Thema über unsere Branchen hinaus diskutieren können, wird die Tagung mit einem Input von Constanze Kurz, Sprecherin des Chaos Computer Clubs, eröffnet. Hotel Arte, Olten, 11. Februar 2017, 9.30-16.30 Uhr

> Programm der Oltener Tagung 2017

> Anmeldung bis 6.2.: ariane.chevalier[at]unia.ch

 

Tertiär

Die Teilnehmenden der Unia-DV des Sektors Tertiär auf der Terrasse der Unia Zentrale in BernUnia-Delegierte gegen Verschlechterung des Arbeitsgesetzes

Die Unia-Delegierten des Dienstleistungssektors verabschiedeten an ihrer Versammlung eine Resolution gegen die drohende Verschlechterung des Arbeitsgesetzes. Sie wenden sich vor allem gegen Vorstösse im Parlament, welche die Arbeitszeiterfassung sowie die Nacht- und Sonntagsruhe angreifen.

> Mehr Infos auf der Unia-Webseite

> Resolution

Zwei angespannte Hände über einer Tastatur zerbrechen einen Bleistift

Umfrage: Stress am Arbeitsplatz ist ein Problem
Eine Online-Befragung bei büronahen Dienstleistungsberufen der Unia zeigt: Arbeitsbedingter Stress ist sehr häufig und hat negative Auswirkungen auf die Gesundheit der Beschäftigten. Es braucht dringend Massnahmen, um die Arbeitnehmenden besser zu schützen.

> Mehr Infos auf der Unia-Webseite

> Die Umfrage-Ergebnisse auf einen Blick

 

Bau

Bauhauptgewerbe: Verhandlungsergebnis beim LMV und Parifonds

BauBruennen_norbertbraun07_9480Unia und Baumeister haben letzte offene Punkte des neuen LMV nachverhandelt. Die Beiträge für den Parifonds werden wieder auf das ursprüngliche Niveau angehoben. Es gibt zudem einige Verbesserungen: Bauarbeiter mit drei Jahren Branchenerfahrung haben künftig das Recht auf Beförderung in eine höhere Lohnklasse. Und für viele gibt es tiefere Abzüge für die Krankentaggeldversicherung. Absolut unbefriedigend ist jedoch, dass die Baumeister sich bis zum Schluss geweigert haben, eine Lohnerhöhung zu gewähren.

> Dossier «Bau» auf der Unia-Webseite

 

GAV für den Gartenbau in Schaffhausen in Sicht

DSC_1546Mit einem Streik im 2013 und Unterstützung der Unia erkämpften die Schaffhauser Gärtner/innen beachtliche Lohnerhöhungen. Die Branche geriet in Bewegung. JardinSuisse und der Berufsverband Grüne Berufe Schweiz daraufhin in Schaffhausen einen kantonalen Gesamtarbeitsvertrag mit höheren Löhnen und mehr Ferien ausgearbeitet. Dieser GAV soll jetzt allgemeinverbindlich erklärt werden. Als grösste Gewerkschaft im Gartenbau wird sich die Unia im laufenden Verfahren für die Allgemeinverbindlichkeit einbringen, um Sozialpartner im GAV zu werden.

> Dossier «Gartenbau» auf der Unia-Webseite

Zu entdecken: verschiedene Infos, Kurse etc.

 

 

Movendo: Wissen für Vertrauensleute

    

Die neuen Movendo-Kurse 2017 sind jetzt online!

Auf Movendo-Webseite kannst du dich jetzt für viele interessante Kurse im 2017 anmelden. Suche dir einen passenden Kurs im Jahresprogramm für Vertrauensleute oder für PeKo- und Stiftungsratsmitglieder.

 

Movendo Unia Spezial 2017

 

Basisseminar Gewerkschaftspolitik Unia (2 Tage, 6./7.4.17)

Das Basisseminar vermittelt die Grundkenntnisse der Gewerkschaftspolitik. Wir setzen uns mit der Geschichte der Gewerkschaften und der Entwicklung der Gesamtarbeitsverträge (GAV) auseinander. Wir lernen die aktuellen gewerkschaftlichen Strategien sowie die Handlungsmöglichkeiten und die Rollen der aktiven Mitglieder in der Unia kennen.   

Basisseminar für Mitglieder von Personalvertretungen Unia (1 Tag, 19.5.17)

Das Seminar vermittelt Grundkenntnisse für die Arbeit in der Personalvertretung (PV). Bist du neu in einer PV oder willst du dein Wissen auffrischen? In diesem Seminar lernst du die rechtlichen Grundlagen der Mitwirkung und die Aufgaben der PV kennen. Wir setzen uns mit der Rolle als Mitglied einer PV, aktuellen Beispielen und deinen Erfahrungen auseinander.

Aufbauseminar für Mitglieder von Personalvertretungen Unia (2 Tage, 2./3.11.17)

Das Aufbauseminar richtet sich an Mitglieder von PV Unia, die das Basisseminar für PV Unia besucht haben oder über mehrjährige Erfahrung als PV-Mitglied verfügen. Schwerpunkt dieses Seminars ist die wirkungsvolle Gestaltung der PV-Arbeit.

 

Weitere Veranstaltungen für Vertrauensleute:

 

Basiskurs für Mitglieder von Stiftungsräten und Vorsorgekommissionen (3 Tage, 8.-10.3.17)

Das Bundesgesetz über die berufliche Vorsorge (BVG) beinhaltet die paritätische Zusammensetzung des Stiftungsrates. Arbeitnehmer/innen sind in den zuständigen Organen also gleich stark vertreten wie die Arbeitgeber. Mitglieder von Stiftungsräten werden an diesem Kurs auf ihre Verantwortung und Einflussnahme vorbereitet.

Aufbaukurs für Mitglieder von Stiftungsräten und Vorsorgekommissionen (3 Tage, 22.-24.3.17)

Als Fortsetzung des Basiskurses werden Probleme und Erfahrungen mit Pensions- und Altersvorsorgefragen behandelt und analysiert, speziell die Organisation einer Vorsorgeeinrichtung und die finanziellen Vorgänge.

«Die Wirtschaft verstehen» (2 Tage, 4.-5.5.17)

In diesem Seminar werden die Grundbegriffe geklärt und die wirtschaftlichen Zusammenhänge aufgezeigt: Arbeit ist ein zentraler Wert. Was bedeuten Lohn, Mehrwert, Produktivität oder Bruttoinlandprodukt? Wie steht es mit der Verteilung des Reichtums? Welche Bedeutung hat die Care-Ökonomie?

«Doppelte Buchhaltung: Einführungskurs» (2 Tage, 10.-11.5.17)

Wie ist die doppelte Buchhaltung aufgebaut und wie wenden wir sie an? Ein Kurs für Vereins-, Gruppen- und Sektionskassier/innen. Mit praxisnahen Beispielen und Übungen werden die theoretischen Grundlagen gefestigt. Die Musterbuchhaltung eines Vereins von der Eröffnung bis zum Abschluss wird durchgespielt.

«Altersvorsorge auf drei Säulen: Zukunftsperspektiven» (2 Tage, 22.-23.5.17)

Das Drei-Säulen-Prinzip umfasst die Alters- und Hinterlassenenvorsorge (AHV), die berufliche Vorsorge (BVG) und das private Sparen. Die AHV ist das wichtigste Sozialwerk der Schweiz. Die 2. Säule ist seit 1985 obligatorisch. Die 3. Säule können sich nicht alle leisten. Wie funktioniert das Drei-Säulen-System? Wie werden diese Versicherungen finanziert? Welche Leistungen sind zu erwarten? Welches sind die Perspektiven unserer Altersvorsorge?